Trauerredner für Trauerfeiern / Gedenkfeiern in Köln und Umgebung
Worte und Zeremonien, die erinnern und Halt geben.
Ich bin freier Redner für Trauerfeiern und Gedenkfeiern, weil ich glaube: Ein würdevoller Abschied braucht Raum – und Worte, die tragen. Ich höre zu und frage nicht nur nach Lebensdaten, sondern nach dem Menschen dahinter. Was hat ihn bewegt? Was bleibt? Und was sollte gesagt, erinnert und nicht vergessen werden?
Ich glaube an die Kraft von Worten. Worte können berühren, verbinden, unvergessliche Momente schaffen und in schwierigen Zeiten Kraft spenden.
Gemeinsam gestalten wir eine Zeremonie, die persönlich ist. Wahrhaftig. Mit Raum für Tränen. Für Stille. Und für ein Lächeln dazwischen. Denn Erinnern ist nicht nur Rückschau. Es ist auch eine Geste nach vorn – sie hilft beim Abschiednehmen, beim Verarbeiten und beim Nach-vorne-Schauen. Mehr als nur ein letzter Liebesdienst.
Wenn Sie jemanden suchen, der empathisch und lebenserfahren zuhört, behutsam Fragen stellt und die richtigen Worte findet – ich bin da.
Warum ein freier Trauerredner eine gute Entscheidung sein kann
Erinnerungen eine Stimme geben und Momente schaffen, die tragen.
Wenn ein Mensch, der uns wichtig war, geht, ist da oft Sprachlosigkeit. Und zugleich das Bedürfnis, etwas zu sagen. Etwas zu erinnern. Etwas zu würdigen. Die Gefühle sind stark – und doch fehlen die Worte. Viele Angehörige und Freunde tragen unzählige Erinnerungen in sich, möchten so vieles erzählen … und merken gleichzeitig, wie schwer es ist, all das in einem Moment des Abschieds auszudrücken.
Ich höre empathisch zu, nehme die Worte und Erzählungen auf und schenke ihnen eine Form, die trägt. So wird sichtbar und spürbar, wer der Mensch war – mit all den Facetten, die ihn oder sie einzigartig gemacht haben.
Meine Aufgabe ist es, den Erinnerungen eine Stimme zu geben. Worte zu finden, wenn sie fehlen. Aber auch einen Rahmen zu schaffen, in dem Trauer und Dankbarkeit, Abschied, Liebe und Hoffnung nebeneinander Platz haben dürfen.
Eine freie Trauerrede ist kein fertiger Text aus der Schublade. Sie ist so individuell wie das Leben selbst – und schenkt den Hinterbliebenen die Gewissheit, dass ihr Abschied genau diesen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mit Wärme, Klarheit und Nähe trage ich die Rede so vor, dass sie die Menschen erreicht. Ich lasse Raum für Stille, nehme die Stimmung auf – damit nicht nur Worte gesprochen werden, sondern ein Moment entsteht, der trägt.
"Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber du bist überall, wo wir sind.“
Abschied persönlich und individuell gestalten
Trauerfeiern, die berühren und in Erinnerung bleiben.
Im Unterschied zu kirchlichen Trauerfeiern bin ich nicht an feste Rituale gebunden. Der Abschied kann so gestaltet werden, wie es für Sie und den Verstorbenen stimmig ist: persönlich, frei und individuell. Musik, kleine Gesten oder auch stille Momente – alles darf Platz finden.
Häufig wünschen sich Angehörige kleine Zeremonien, die den Abschied greifbarer machen: Bilder aus dem Leben als Collage, gemeinsames Anzünden von Kerzen, das Niederlegen von Blumen, Einbinden von Lieblingsliedern, Zitaten, einem Gedicht oder einem symbolischen Akt wie dem Pflanzen eines Baumes. Auch eigene Worte oder Beiträge von Angehörigen und Freund:innen können Teil der Feier sein.
So entsteht eine Trauerfeier, die mehr ist als ein formaler Abschied. Eine Feier, die erzählt, wer dieser Mensch war. Die Trauer und Dankbarkeit nebeneinander zulässt. Die berührt – und in Erinnerung bleibt.
Alle Jläser huh – Trauerrede auch „op Kölsch“
Ein Stück Heimat – vertraut, nah und voller Liebe.
Die Verbundenheit der Kölnerinnen und Kölner zu ihrer Stadt, ihrer Heimat, ihrer Lebensart und Sprache ist einzigartig. Eine Trauerrede mit einem Schuss Kölsch kann diese Einzigartigkeit spürbar machen: vertraut, warm, mit Herz, mit Tiefe – mit Tränen und mit einem Lächeln.
„Op Kölsch“ wird der Abschied nicht nur persönlich, sondern auch ein Stück Heimat. Vertraut, nah und voller Liebe zum Leben – und zu allen, die vorausgegangen sind und uns vielleicht ja auch von oben zuschauen (… ich jläuv daran, dat du uns he sühs).
Als Herzenskölner begleite ich Sie gerne so, dass auch Nicht-Kölner:innen alles verstehen. Auf Wunsch binde ich gerne bekannte Texte und Musik ein, die eine besondere Verbindung schaffen.
Inspirationen für kölsche Lieder:
• Niemals geht man so ganz
• Alle Jläser huh
• Mer sinn uns widder
• Tanz op mingem Jraab
Ablauf
In den meisten Fällen geben Bestatter eine Empfehlung ab oder fragen direkt bei freien Trauerrednern nach Verfügbarkeiten.
Gerne können Sie sich selbstverständlich auch direkt an mich wenden.
Nach der ersten Kontaktaufnahme stimmen wir uns zeitnah ab, damit Sie Sicherheit in dieser herausfordernden Zeit haben.
Wir führen ein persönliches Gespräch – bei Ihnen zu Hause, telefonisch oder online –, in dem Sie mir von dem Menschen erzählen können: von den Erinnerungen, Geschichten und Momenten, die wichtig sind.
Aus diesen Eindrücken gestalte ich die Trauerrede und auf Wunsch auch die Zeremonie. Am Tag der Feier begleite ich Sie zuverlässig, empathisch und mit dem Ziel, einen würdevollen und ganz persönlichen Abschied zu ermöglichen.
Ich bin für Sie da – sprechen Sie mich gerne an.

Kreislauf des Lebens
Der offene Kreis, den Sie oben als Erkennungszeichen für meine Arbeit als freier Trauerredner sehen, ist inspiriert vom japanischen Enso-Symbol.
In der Zen-Philosophie steht er für die Vollkommenheit des Unvollkommenen, für Leere und Fülle zugleich – und für den Kreislauf des Lebens.
In der Trauerarbeit bedeutet das für mich: Es muss nicht alles „abgeschlossen“ oder „fertig“ sein. Vielmehr darf Raum bleiben – für Erinnerungen, für Gefühle, für das, was war – und für das, was noch bleibt.
Der Enso-Kreis ist kein religiöses Symbol, sondern ein offenes Zeichen für das, was Worte manchmal nicht sagen können.
Genau hierfür stehe ich als freier Redner: achtsam, persönlich und respektvoll.
